Eistee selber machen

Eistee selber machen

Eistee kannst Du ganz einfach selber machen. Ich habe dieses Rezept mit Apfelsaft ausprobiert. Bei anderen Säften kann es sein, dass Du mit der Saftmenge variieren mußt. Je nach dem, wie dominant ein Saft ist.

Koche den Tee am besten am Abend, dann kann er über Nacht richtig schön auskühlen. Einfach 3 Teebeutel Schwarztee mit 1l kochendem Wasser übergießen und ca. 5 – 10 Minuten ziehen lassen.

Nun kommt noch „der Geschmack“ dazu. Hierfür einfach den Saft (Apfel-, Kirsch-, Ananas-, Pfirsichsaft oder was auch immer Du wählst) mit dem Zitronensaft und Süßungsmittel (Honig, Zucker, Stevia* …) mischen. Die Menge zum Süßen mußt Du selbst wählen. Einer mag es etwas süßer, ein Anderer eher herber. Ich nehme immer ca. 1/4 TL Stevia* auf 1l Schwarztee. Und fertig ist die „Geschmacksmischung“.

Diese Mischung mit dem ausgekühlten Schwarztee (1 Liter) vermischen und ab damit in den Kühlschrank.
Zum Servieren Eiswürfel dazu, eine Zitronenscheibe an den Glasrand und einen Strohhalm zum „Schlürfen!
Mmmmmmmh das ist DAS Sommergetränk. Schmeckt eisgekühlt am besten!

Ein Highlight ist: Eistee für Schwangere bzw. Eistee für Kinder.
Dazu einfach dieses Rezept umwandeln und statt Schwarztee Rotbuschtee (= Roiboostee) verwenden oder auch Früchtetee. Der Rest bleibt gleich. So kannst Du auch während der Schwangerschaft oder spät Abends leckeren Eistee genießen. Und auch die Kinder müssen jetzt nicht mehr darauf verzichten.

Überrasche auch Deine Freunde mit selbstgemachtem Eistee … die werden staunen! Viel Spaß dabei!

*Stevia ist in der EU noch nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Mehr zu Stevia in Kürze auf meinem Blog

Zutaten

  • 1l Schwarztee (oder Roiboostee)
  • 200ml Saft (Apfelsaft, Kirschsaft, Ananassaft, Traubensaft, Pfirsichsaft ...)
  • 2 - 3 EL Zitronensaft
  • Etwas zum Süßen (Honig, Zucker, Agavendicksaft, Stevia* ...)
Serves 4

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2 Responses to “Eistee selber machen”

  1. Den Tee sollte man eigentlich NICHT über Nacht langsam auskühlen lassen, sondern (wenn man 1 Liter Eistee haben möchte) den Tee mit einem halben Liter Wasser aufbrühen, 5min ziehen lassen und sofort in eine Kanne mit Eiswürfeln aus einem weiteren halben Liter Wasser füllen. Auf diese Weise kühlt der Tee sofort sehr stark ab und es entstehen keine Bitterstoffe und der Tee bleibt klar. Ansonsten, wie du schon beschrieben hast, mit Zucker/Honig/Saft/etc. geschmacklich anpassen.
    Ich kann als Basis auf jeden Fall Earl Grey Tee empfehlen! (4-6 Beutel auf 1L)
    Da reicht etwas Zucker und evtl etwas Limettensaft, wer mag kann auch ein wenig Milch hinzugeben um den Geschmack weicher zu machen.

    [Antwort]

    monya Antwort vom November 23rd, 2010 6:26 pm:

    Huhu Fleischfresser!

    Du hast Recht, Earl-Grey ist wirklich der Beste dafür!
    Die Menge der Beutel muß jeder für sich herausfinden … Für mich passte es, wie ich es oben beschrieben hatte, ganz prima.

    Ach so ja, … das Auskühlen muß natürlich OHNE Beutel passieren
    Dachte, dass es aus dem Rezept klar hervorgeht, weil ich geschrieben hatte 5 – 10min ziehen lassen. Aber vielleicht muß ich das mal überarbeiten … Danke.
    … bitter wird der Tee nur, wenn er zu lange MIT Beutel zieht. Das Auskühlen hat meines Wissens nach, keine Auswirkung darauf, ob’s bitter wird oder nicht. Oder weißt Du da mehr?

    Klar bleibt der Tee auf jeden Fall, solange man nichts hinzufügt. Aber wenn Du z.B. einen naturtrüben Apfelsaft, Pfirsichnektar oder so dazu gießt, wird er automatisch trübe.
    Da hilft nur: geklärte Säfte zu nehmen. Da diese Säfte aber meist mit Gelantine geklärt werden, ist das nichts für Vegetarier
    (Siehe meinen Blogbeitrag „Warum ist mein selbstgemachter Pfirsich-Eistee nicht so klar, wie der, den ich im Laden kaufe?“)

    Meinst Du, dass man für Eistee Milch in den Tee gießen soll???? *staun* …
    Solch einen Eistee hab ich bislang noch nie gemacht. Für mich ist das eher ein Guten-Morgen-Schwarztee-mit-Milch-Getränk … *grins
    Hast Du das denn schonmal als Eistee ausprobiert? *neugierig bin

    Danke für Deinen Beitrag.

    Liebe Grüße

    Monya von
    vegetarisch-rezept.de

    [Antwort]

Schreib mir was dazu! :-)