Ravioli selber machen

Ravioli selber machen

So einfach kannst Du Ravioli selber machen….

Für den Teig Mehl, Grieß, Salz und Wasser vermischen und daraus einen nicht mehr klebenden Teig kneten. Gib das Wasser immer nur schlückchenweise dazu, damit Du die richtige Konsistenz hin bekommst.

Wenn Du Zeit hast, dann wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn ruhig etwas ruhen. Wenn Du die Zeit nicht hast, dann reicht es auch, wenn er ruht, solange Du die Füllung vorbereitest. Je länger er allerdings ruht, desto besser lässt er sich verarbeiten, weil sich dann mehr Klebeeiweiß im Teig bilden konnte.

So oder so … … jetzt kommt die Füllung:

Dazu Spinat (aufgetaut oder wenn er frisch ist, kurz blanchiert), Sojajoghurt und 1EL Olivenöl (oder Ricotta), Seitan , Salz, Pfeffer und Muskat in den Mixer geben und zu einem Brei verarbeitet. Kurz abschmecken und ich habe ihn nochmal gemixt, weil mir die Seitanstückchen noch zu groß waren.
Dann den Brei in eine Schüssel geben und den Grieß unterrühren.

Wenn die Füllung fertig ist, wird der Nudelteig ausgerollt. Du kannst dazu ein Nudelholz nehmen oder eine Nudelmaschine. Ich mach's mir natürlich gerne einfach und nehme die Nudelmaschine. Damit habe ich den Teig erst auf Stufe 1, dann auf 2 usw. bis Stufe 5 ausgerollt. Das ist dann so ungefähr 1-1,5 mm dick.

Immer 2 Teigbahnen ausrollen …
Auf die eine Bahn kommt jeweils 1 TL der Füllung mit ca. 2 – 3cm Abstand. Dann die ganze Bahn leicht mit Wasser einpinseln

und die zweite Bahn vorsichtig von einem Ende zum anderen über die erste Teigbahn legen. Wenn Du z.B. die Bahn von rechts nach links (bzw. auf dem Bild hier von oben nach unten) drüber legst, dann den Teig mit der linken Hand noch in der Luft halten und mit der rechten Hand die beiden Teigbahnen zusammendrücken, damit sich keine Luftblasen rund um die Füllung bilden. Wenn Du nämlich zu viele Luftblasen drin hast, kann es sein, dass sich die Nudeln nachher im Kochwasser öffnen und die Füllung rausläuft.

Wenn Du „Ravioli-Werkzeug“ hast, kannst Du jetzt schöne Formen ausstechen oder mit so einem Rädchen einen schönen Rand „rädeln“. Da ich sowas noch nicht habe, nehme ich einfach ein Messer und schneide Vierecken (Alternativ kannst Du auch Weihnachtskeks-Ausstecherle nehmen :-))

Und damit das nicht so langweilig aussieht und auch besser zusammenhält, nehme ich noch eine Kuchengabel und drücke den Rand leicht ein. Chic.

Die fertigen Ravioli auf eine bemehlte Fläche legen und den abgeschnittenen Teig solange weiter ausrollen, bis alles aufgebraucht ist.

Nun fehlt nur noch die Soße, wenn Du denn welche willst. Ich esse die Ravioli gerne mit etwas Olivenöl.
Du kannst aber natürlich auch die Gorgonzolasoße dazu machen. Oder aber auch einfach ein Tomatensugo (Rezept hierfür folgt noch :-))

Guten Appetit!

PS: wahrscheinlich bleibt etwas von der Füllung übrig. Das kannst Du dann entweder einfrieren oder mit Sojamilch „verdünnen“ und ebenfalls als Soße nutzen.

Zutaten

  • 7EL Mehl (für den Teig)
  • 4EL Grieß (für den Teig) + 1 - 2 EL Grieß je nach Konsistenz (für die Füllung)
  • 1/2TL Salz (für den Teig) + Salz nach Geschmack (für die Füllung)
  • Wasser (für den Teig)
  • 2 EL Blattspinat (TK oder wenn frisch, dann kurz blanchiert)
  • 30g Sojajoghurt und 2 EL Olivenöl (oder 40g Ricotta) (für die Füllung)
  • Pfeffer, Muskat (für die Füllung)
  • 50g Seitan (neutral gekocht) (für die Füllung)
Serves 3
45 - 60 min (aber es lohnt sich! ;-))

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Schreib mir was dazu! :-)